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Dienstag, 18 Dezember 2012 06:01

Niederländer gegen Maststallbau in Rhede

Eine Schweinemastanlage mit 8000 Plätzen soll in Rhede in der Nähe der Staatsgrenze entstehen. Von holländischer Seite sind gegen das Vorhaben eines niederländischen Landwirts zahlreiche Einwendungen erhoben worden. Foto: Archiv Eine Schweinemastanlage mit 8000 Plätzen soll in Rhede in der Nähe der Staatsgrenze entstehen. Von holländischer Seite sind gegen das Vorhaben eines niederländischen Landwirts zahlreiche Einwendungen erhoben worden. Foto: Archiv
Behörden und Bürger befürchten Beeinträchtigungen – Verfahren seit mehr als fünf Jahren anhängig
Schon seit mehr als fünf Jahren steht das Vorhaben des niederländischen Landwirts Henk de Wildt im Raum, in der Gemeinde Rhede nahe der Staatsgrenze eine Schweinmastanlage mit knapp 8000 Plätzen zu errichten. Nun wird es richtig konkret: Am 10. Januar um 10 Uhr findet im Kreishaus in Meppen ein Erörterungstermin statt. Hier werden auch zahlreiche Einwände besprochen, die von niederländischer Seite vorgebracht worden sind. Wie der Regionalverband Emsland/Grafschaft Bentheim des Naturschutzbundes (NABU) gestern mitteilte, haben die Provinz Groningen, die Gemeinde Bellingwedde und 65 niederländische Bürger Einwendungen bei der Genehmigungsbehörde, dem Landkreis Emsland, erhoben. Kreissprecherin Anja Rohde bestätigte auf Anfrage diese Zahlen. Von deutscher Seite seien hingegen „kaum Einwendungen“ eingegangen. Derzeit würden die Unterlagen für den öffentlichen Erörterungstermin zusammengestellt. Nach Angaben des NABU befürchten die Provinz Groningen und die Gemeinde Bellingwedde, dass die zu erwartenden Umweltbeeinträchtigungen für das niederländische Gebiet nicht ausreichend untersucht wurden. Außerdem sind sie laut NABU der Meinung, dass die Auswirkungen der Stickstoff-Emissionen auf das niederländische Natura-2000-Gebiet „Lieftinghsbroek“ besser untersucht werden müssen. Die niederländischen Bürger stören sich indes besonders daran, „dass die Gegend auf deutscher Seite erst mit zahlreichen Windkraftanlagen bebaut wurde und nun die Umwelt weiter durch zahlreiche Stallanlagen belastet wird“. Die Niederländer befürchten, dass die Luft durch die Stallanlage mit antibiotikaresistenten Keimen belastet wird und die Kotausbringung auf deutschen Flächen langfristig auch zur Verschmutzung des Grund- und Oberflächenwassers in den Niederlanden führt. Gleichwohl gehe es ihnen auch um die Natur und das Wohl der Tiere. Der Rheder Gemeinderat hatte im März 2009 zunächst sein Einvernehmen mit Verweis auf die nicht gesicherte Erschließung des Standortes versagt. Etwa ein Jahr später musste das Einvernehmen dann doch erteilt werden, weil der Investor den notwendigen Ausbau der Zuwegungen selbst vornehmen lassen will. Bereits im Sommer 2007 hatten die Rheder Landwirte mobil gemacht und 1400 Unterschriften gegen das Vorhaben gesammelt und an de Wildt und Rhedes Bürgermeister Gerd Conens (parteilos) übergeben. Conens betonte auf Anfrage, dass „die Gemeinde Rhede auch weiterhin den Vorhaben auswärtiger Investoren sehr kritisch gegenübersteht“. Gleichwohl sei der Einfluss der Kommune beschränkt. Als Genehmigungsbehörde fungiert der Landkreis Emsland.

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