Freitag, 22 Februar 2013 06:54
Für den „Alten Fritz“ war in Brual Schluss
König Friedrich II, der „Alte Fritz“, war im Jahr 1755 auf dem Weg nach Aurich, als er mit 100 Mann Gefolge in Brual übernachten wollte. Als die königliche Gesellschaft ihre Zelte aufgeschlagen hatte, fegte ein fürchterliches Gewitter über das Emsland.
Als der König am nächsten Morgen vor das Zelt trat, stand er im Wasser. Das Unwetter hatte die Gegend um Brual unter Wasser gesetzt. Der Alte Fritz beschloss daraufhin, seine Reise nach Ostfriesland nicht fortzusetzen, sondern kehrte mit Mann und Ross zurück nach Berlin. Die Ostfriesen versuchten noch, dem König eine Rechnung für die entstandenen Unkosten aufzutischen – die aber wegen der Umkehr in Brual gar nicht entstanden waren.

