Dienstag, 23 April 2013 07:22
Projekt für Sprachtalente und Rechenkünstler
Tüfteln an kniffligen Aufgaben: Unser Foto zeigt die begabten Grundschüler und ihre Betreuer zusammen mit (hinten von links) Anne Kruse, Dr. Thomas Lübben, Doris Kruse-Bohse sowie Hermann Wilkens, Leiter der Ludgerusschule. Foto: Anna Kröger
Gymnasium Papenburg und Ludgerusschule Rhede kooperieren
anna Rhede. Begabte Schüler erkennen und fördern – dieses Ziel haben sich das Gymnasium Papenburg und die Ludgerusschule in Rhede auf die Fahnen geschrieben. Im Rahmen des Kooperationsvertrages Hochbegabung haben sie nun insgesamt vier Arbeitsgemeinschaften (AGs) für kleine Mathematik- und Sprachtalente eingerichtet.
Bereits im vergangenen Schuljahr hatte es einen ersten Probelauf gegeben, in dessen Zuge die mathematischen Fähigkeiten von sieben Grundschülern gezielt trainiert wurden. Wegen des großen Zuspruchs musste das spezielle Unterrichtsangebot in diesem Jahr erweitert werden. So beteiligen sich derzeit 18 Jungen und Mädchenaus dem dritten und vierten Jahrgang der Rheder Grund- und Oberschule an dem Projekt. Die Betreuung der AGs „Mathematische Knobeleien“ und der AG „Lese- und Schreibpiraten“ haben Gymnasiasten der Klassen neun und zehn übernommen. „Es macht großen Spaß, das Interesse der Kinder zu wecken“, berichtet Zehntklässler Benno Appelmann, der bereits beim Probelauf mit von der Partie war.
Zweimal wöchentlich treffen sich die „Lehrer auf Probe“ für jeweils zwei Schulstunden mit ihren Schützlingen. Die Unterrichtseinheiten finden abwechselnd in Räumlichkeiten des Papenburger Gymnasiums sowie der Rheder Ludgerusschule statt.
„Beide Seiten profitieren von diesem Projekt. Es stärkt nicht nur das Selbstbewusstsein, sondern auch die eigenen Fähigkeiten“, erklärt Dr. Thomas Lübben, Koordinator des Kooperationsverbundes Hochbegabtenförderung am Gymnasium Papenburg. Lübben leitet wie auch Oberstudienrätin Doris Kruse-Bohse vom Gymnasium und Anne Kruse, Fachkonferenzleiterin Mathematik an der Rheder Grundschule, das Projekt.

