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Donnerstag, 06 Juni 2013 08:47

Auf die Segelfliegerei einen draufsetzen

Kunstsegelflieger trainieren in Borsum für offene Landesmeisterschaften 2013 Borsum. 1200 Meter über dem Flugplatz „Alte Ems“ in Borsum gleitet das kleine Segelflugzeug, Modell „Fox“. Es ist ein sonniger Tag, der Himmel ist fast wolkenlos. Ein kräftiger Wind bläst.
Doch Pilot Tammo Sternke hat wenig Sinn für die kilometerlange freie Sicht über die Landschaft. Ein letztes Schlenkern mit den Flügeln, dann stürzt sich das Flugzeug plötzlich fast senkrecht in die Tiefe, nur um dann die Nase wieder hochzureißen. Drehungen, Loopings und Rollen vollführend, gleitet die „Fox“ innerhalb weniger Minuten wieder zu Boden. Mit Segelfliegen hat das, was die Kunstsegelflieger auf dem Flugplatz „Alte Ems“ vollführen, kaum noch etwas zu tun. Statt entspannt zu gleiten, wird hier trainiert: gerissene Rollen, Rückenflüge, Trudeln, vereint in einer Kür, die es möglichst fehlerlos zu fliegen gilt. Dort, im Trainingslager auf dem Vereinsgelände des Segelflugvereins Aschendorf-Herbrum, bereiten sich Mitglieder des Vereins Interessengemeinschaft Kunstsegelflug Nord auf die offenen Landesmeisterschaften vom 3. bis 10. August in Hornberg vor.  Auch Tammo Sternke, Hermann Hanneken und Reiner Kohls campieren auf dem Fluggelände und lassen sich täglich in den Himmel schleppen, um an ihren Figuren zu arbeiten, die sie mit dem Kunstsegelflieger, Modell „Fox“, in den Himmel zeichnen wollen. Alle drei waren vorher etliche Jahre „normal“ mit dem Segelflugzeug unterwegs. „Zum Kunstflug kommt man, wenn man auf die Segelfliegerei noch einen draufsetzen will“, sagt Kohls. Die Kräfte, die Geschwindigkeit und die Präzision, die beim Ausführen der Figuren zum Tragen kommen, sind Faszination und Risiko zugleich.  Denn das Ziel des Kunstsegelfliegers ist nicht der waghalsige Stunt, sondern die perfekte Kür, auch wenn Sternke einräumt: „Perfekt gibt es fast nie.“ Bei den Meisterschaften müssen die Piloten bis zu sechs Programme fliegen. Eine Figurenkonstellation davon wird von der Wettkampfleitung im Voraus bekannt gegeben, andere werden erst am Wettkampftag bekannt gemacht. Auch eine eigene Choreografie aus Loopings, Rollen und anderen Figuren gilt es vorzuführen. Jeder Teilnehmer kann sich im Voraus überlegen, welche Manöver er in welcher Reihenfolge ausführt. Je schwieriger die Zusammenstellung der Flugmanöver, desto mehr Punkte können gesammelt werden, allerdings ist auch das Fehlerrisiko größer. Für ihre Vorführung haben die Piloten einen Luftraum von einem Quadratkilometer Grundfläche und 1000 Meter in der Höhe zur Verfügung. „Box“ wird dieser Bereich genannt. Linienrichter achten peinlich genau auf die Einhaltung dieser Vorgaben – bei Verstoß gibt es Punktabzug. Bei einem kräftigen Wind, wie er während des Trainingslagers bläst, ist das gar nicht so leicht. Die Teilnehmer hält das aber nicht von ihren Übungen ab. Für den Erwerb der Kunstsegelfluglizenz müssen mindestens 50 Stunden Segelflug-Erfahrung vorgewiesen werden. In den meisten Vereinen besteht für Interessierte die Möglichkeit, einmal probehalber mitzufliegen.

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