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Freitag, 14 Juni 2013 07:49

Motoren und Kunstwerke werden in Rhede ausgestellt

Seltenheitswert haben die Stirlingmotoren von Heinz Kleene (links) und die Holzreliefs von Gerard Leerker (rechts), die im Rheder Landwirtschaftmuseum ausgestellt werden. Unser Foto zeigt sie gemeinsam mit Dieter Meyer, Vorsitzender des Heimatvereins. Foto: Otto Büning Seltenheitswert haben die Stirlingmotoren von Heinz Kleene (links) und die Holzreliefs von Gerard Leerker (rechts), die im Rheder Landwirtschaftmuseum ausgestellt werden. Unser Foto zeigt sie gemeinsam mit Dieter Meyer, Vorsitzender des Heimatvereins. Foto: Otto Büning
Flammenfresser und zusammengesetzte Bilder bereichern Landwirtschaftsmuseum.   Heißluftmotoren und Kunstwerke aus Holz und Acryl haben in der Regel nichts gemeinsam. Und doch: Beide genießen Seltenheitswert und werden derzeit im Rahmen von Ausstellungen im Rheder Landwirtschaftsmuseum präsentiert.
Das Tüfteln an kleinen Motoren ist eine Leidenschaft für den Aschendorfer Heinz Kleene, wie man als Besucher des Rheder Museums feststellen kann. Mit Begeisterung führt er einzelne seiner 24 Heißluftmotoren bzw. „Stirlingmotoren“ vor. Erfunden wurde diese Form des Motors, bei der durch erwärmte Luft eine Mechanik betrieben wird, vor über 200 Jahren zu Zeiten der Dampfmaschine. Wie Kleene erklärt, boten diese damals ein großes Risiko, da es bei zu stark erhitztem Dampf zu Kesselexplosionen kommen konnte. Der Pfarrer Robert Stirling entwickelte daraufhin einen Heißluftmotor, der fortan teilweise die Dampfmaschine ersetzte. Heute wird der Stirlingmotor laut Kleene nur noch in Heizungsanlagen verwendet. Den Maschinenbaumeister faszinierte diese besondere Technik, sodass er vor neun Jahren mit dem Bau eines eigenen Stirlingmotors begann. Mittlerweile sind es 24 Modelle, „aber ich habe noch genug Pläne in der Schublade“, sagt Kleene. Unter seinen bisherigen Werken befinden sich auch Vakuummotoren, sogenannte Flammenfresser, die der Hobbytüftler ebenfalls in monatelanger Arbeit hergestellt hat. All diese Werke können nun im Rheder Landwirtschaftsmuseum besichtigt werden. Dort sind auch die Bilder des Aschendorfer Gerard Leerker zu sehen. Der gebürtige Niederländer, der vor seinem Rentnerleben als Manager tätig war, fertigt seit zwölf Jahren nach eigens entwickelter Technik Bilder an, für die er Holz mit Acryl bemalt, ausschneidet und in ein Kunstwerk zusammenfügt. Nur Malen will Leerker sein künstlerisches Handeln nicht nennen. „Ich säge, fräse und klebe auch“, so der Künstler, der vor zwölf Jahren aufgrund künstlerischer Neugier mit seinem Hobby nach dem Besuch von Workshops begann. Die Inspiration für seine Motive findet Leerker in der Natur und dem alltäglichen Leben. Folglich beinhalten seine Bilder auch Aspekte, die nachdenklich machen sollen. So zeigt das Kunstwerk „Die Rache der Tiere“ Vögel, die sich im Sturzflug der Stadt nähern, um sich bei den Menschen für ihren Umgang mit den Tieren zu rächen. Im Landwirtschaftsmuseum können die Besucher zwölf Bilder des Aschendorfers, der auch als Dozent an der Kunstschule Zinnober in Papenburg tätig ist, besichtigen. Beide Präsentationen sollen laut Museumsangestellter Tina Effenberger bis August als Ergänzung zur aktuellen Ausstellung über regionale Bräuche im Rheder Museum zu sehen sein. Geöffnet hat das Museum dienstags bis sonntags von 14 bis 17 Uhr.  

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