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Dienstag, 13 August 2013 09:22

Die Grenze zu den Niederlanden

Über die Geschichte der Grenzen informiert eine neue Ausstellung im Landwirtschaftsmuseum in Rhede. Unser Foto zeigt (von links) Dieter Meyer, Andreas Eiynck, Gerd Conens sowie Albert Vinke. Foto: Otto Büning Über die Geschichte der Grenzen informiert eine neue Ausstellung im Landwirtschaftsmuseum in Rhede. Unser Foto zeigt (von links) Dieter Meyer, Andreas Eiynck, Gerd Conens sowie Albert Vinke. Foto: Otto Büning
Ausstellung im Landwirtschaftsmuseum in Rhede – „Steinerne Zeitzeugen“ obue Rhede. Unter dem Titel „Die Grenze ist Geschichte – Steinerne Zeitzeugen“ ist eine neue Ausstellung im Rheder Landwirtschaftsmuseum eröffnet worden. Thema der Präsentation ist die Geschichte sowie die Entstehung der heutigen Grenzen, beispielsweise zwischen Deutschland und den Niederlanden.
Neben zahlreichen Bilddarstellungen und Kartenübersichten zeigt die Ausstellung auch kleine Anekdoten aus der Zeit strenger Grenzkontrollen. Hierzu zählen beispielsweise ein Fahrrad, welches für den Alkohol- und Zigarettenschmuggel präpariert worden war, und eine in Zöllneruniform gekleidete Figur. „Die Grenzen spielen in der Geschichte zwischen Deutschland und den Niederlanden eine wichtige Rolle“, betonte Bürgermeister Gerd Conens in seinem Grußwort bei der Ausstellungseröffnung. Viele Bürger der Einheitsgemeinde hätten persönliche Bezüge zur Grenze. So erinnerte Conens unter anderem daran, dass niederländische Reiter den Rheder Reiterball seinerzeit früher wieder verlassen mussten, um vor der Grenzschließung in ihre Heimat zurückkehren zu können. Einen ausführlichen Einblick in die Geschichte der deutsch-niederländischen Grenze gab Andreas Eiynck vom Emslandmuseum in Lingen. Ursprünglich sei die Grenze durch das Bourtanger Moor markiert gewesen, doch mit der zunehmenden Trockenlegung und Besiedlung des Moores seien Streitigkeiten zwischen den beiderseitigen Anrainern aufgekommen. Im 18. Jahrhundert habe man den genauen Grenzverlauf festgelegt und mit Steinen markiert. „Später wurde diese Grenze zu einer streng bewachten Zollgrenze, an der alle Personen genau kontrolliert wurden“, so Eyinck. Dennoch habe es einen erheblichen Schmuggel gegeben, der für alle Beteiligten nicht ungefährlich gewesen sei. Einen Tiefpunkt in den deutsch-niederländischen Beziehungen habe der Überfall der Wehrmacht auf die Niederlande und die fast fünfjährige Besetzung der Niederlande gebildet. Die Zeche dafür hätten nach dem Krieg insbesondere die Traktatbauern gezahlt, die ihre Grundstücke in den Niederlanden verloren. Hiervon seien besonders in Neurhede zahlreiche Landwirte betroffen gewesen. Seit der Öffnung der Grenzen in den 1990er-Jahren hätten sich die Beziehungen zwischen Deutschland und den Niederlanden in der früheren Grenzregion jedoch längst wieder normalisiert. Grenzbegehung Zu einer Betrachtung vor Ort lädt der Heimatverein Rhede am 31. August um 7 Uhr in diesem Zusammenhang alle Interessierte zu einer von Eyinck geführten Grenzbegehung ein. Zu sehen sind dabei die 32 Grenzsteine, die der Rheder Heimatforscher Albert Vinke gemeinsam mit dem Rheder Jäger Heinrich Ahrens vor einigen Jahren zwischen Bourtange und Wymeer markiert hatte. Anmeldungen zu der Exkursion werden unter Telefon 0 49 64/18 00 entgegengenommen. Die Ausstellung im Rheder Landwirtschaftsmuseum ist bis zum 27. Oktober dienstags bis sonntags von 14 bis 17 Uhr zu sehen.

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