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Montag, 19 August 2013 07:06

„Die ersten Siedler wären stolz“ - 225 Jahre Neurhede: Gratulanten loben starken Zusammenhalt und ehrenamtliches Wirken

Glückwunsch zum Ortsjubiläum: Gastgeber und Ehrengäste beim Festkommers Glückwunsch zum Ortsjubiläum: Gastgeber und Ehrengäste beim Festkommers
Zwei Tage haben die Einwohner von Neu rhede mit Gästen am Wochenende das 225-jährige Bestehen ihres Ortes gefeiert. Bereits im Vorfeld hatten Straßengemeinschaften ortsbildprägende Motive erstellt, die im Rahmen des Jubiläums an die eigene Geschichte erinnerten: den Abbau des Torfes, die Zollstation und die Mühle.
Unweit der früheren Mühlenanlage begannen die Festveranstaltungen mit einem Festgottesdienst, den Pfarrer Karlheinz Fischer zelebrierte, Vorführungen einer Gymnastikgruppe und einem Kommersabend. Am Sonntag wurden die Feierlichkeiten mit einem bunten Programm fortgesetzt. Die Veranstaltungen im Rahmen eines Familientages mit Ortspokalturnier, Handwerker- und Bauernmarkt sowie einer Oldtimerausstellung drohten zunächst, unter schlechtem Wetter zu leiden. Am frühen Nachmittag klarte der Himmel über Neurhede aber auf. 37 Plaatzen verlost Während des Festkommerses am Samstagabend mit Auftritten der Gymnastik- und Volkstanzgruppe, einem lustigen Sketch und Einlagen der Blaskapelle Rhede betonte Ortsbürgermeisterin Maria Behrens-Rethorn (CDU), dass 225 Jahre Neu rhede neun Generationen seit der Ortsgründung 1788 bedeuteten. In jenem Jahr waren am 3. Juni 37 Plaatzen verlost und den Neubauern zugewiesen worden. Grund für das Anlegen des Ortes war, dass die Bevölkerung von Rhede mehr und mehr wuchs und immer mehr Flächen in die Bewirtschaftung genommen werden mussten. Mit dem Ort, so die Ortsbürgermeisterin, seien viele Erinnerungen verbunden. „Hier haben auch wir uns niedergelassen und können sagen, hier ist unsere Heimat, hier sind wir zu Haus“ Einig waren sich die Gratulanten in Grußworten, dass auch Neurhede von dem nach dem Weltkrieg aufgelegten Emslandplan enorm profitiert habe. Auch sei das Wachsen des Ortes auf einen starken Zusammenhalt der Einwohner und das Wirken ehrenamtlich tätiger Bürger zurückzuführen. „Die Menschen haben sich in die Pflicht genommen. Die ersten Siedler wären stolz, wenn sie das heutige Neurhede sähen“, sagte die Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann (CDU). „Hier haben sich die Menschen seit den Anfängen gegenseitig gestützt“, betonte der Bundestagsabgeordnete Michael Goldmann (FDP). Der Aschendorfer bescheinigte den örtlichen Oldtimerkollegen, den Ortsnamen weit in die Region hinaus getragen zu haben. Die Einwohner dürften stolz auf ihr Dorf sein, jeder habe auf seine Art dazu einen Beitrag geliefert, bescheinigte Erster Kreisrat Martin Gerenkamp den Neurhedern. „Hier gibt es eine gesunde, feste Infrastruktur.“ Hermann Bröring, Vorsitzender der Emsländischen Landschaft und des Emsländischen Heimatbundes, erinnerte an die ersten Siedler. „Ihren Kindern sollte es besser gehen, dafür haben unsere Vorfahren gearbeitet“, sagte der gebürtige Rheder. „Jeder sollte nach Möglichkeit dafür sorgen, dass unsere Kinder eine Zukunft haben. Neurhede zu erhalten ist eine schöne Aufgabe.“ Rhedes Bürgermeister Gerd Conens (parteilos) sprach von einer erfolgreichen Besiedlung des früheren Moorgebietes. Festredner Gerd Husmann erinnerte daran, dass es in einer Zeit der positiven Ortsentwicklung auch Rückschläge gegeben habe, wie den Verlust des Schulstandortes. Erst 1994 habe es mit der Ausweisung des ersten Baugebietes einen Durchbruch gegeben. Positiv anzumerken sei die Dorferneuerung zwischen 1993 und 1996 und der Umbau des Jugendheimes zu einem grenzüberschreitenden Jugend- und Seniorenstützpunkt. Der Bauern- und Handwerkermarkt konnte erst viele Besucher anziehen, als das Wetter sich besserte. Gruppen und Vereine aus Neurhede und Umgebung präsentierten sich und sorgten für Unterhaltung. Die Besucher sahen sich Oldtimer an und bestaunten die Schmiedekunst des Heimatvereins.

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