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Montag, 26 August 2013 10:19

„Ein Zeichen der Treue und Größe Gottes“

Persönlich und mit Handschlag begrüßte Bischof Franz-Josef Bode jedes einzelne Mitglied der Fahnenabordnungen, die das Festhochamt zum 100-jährigen Bestehen der St.-Nikolaus-Kirche in Rhede begleitet hatten. Fotos: Anna Kröger Persönlich und mit Handschlag begrüßte Bischof Franz-Josef Bode jedes einzelne Mitglied der Fahnenabordnungen, die das Festhochamt zum 100-jährigen Bestehen der St.-Nikolaus-Kirche in Rhede begleitet hatten. Fotos: Anna Kröger
Rheder feiern 100-jähriges Bestehen der St.-Nikolaus Kirche mit Hochamt, Bischof und Gemeindefest anna Rhede. Nicht eine Stuhl- oder Bankreihe blieb frei, als die katholische St.-Nikolaus-Kirchengemeinde in Rhede am Sonntag mit einem Festhochamt das 100-jährige Bestehen ihrer Kirche gefeiert hat. Mit dem Bau des Gotteshauses sei ein Zeichen der Sicherheit sowie der Treue und Größe Gottes gesetzt worden, sagte Ehrengast Bischof Franz-Josef Bode in seiner Festpredigt.
„Ist das ein Kloster?“ – diese Frage habe der Bischof des Bistums Osnabrück gestellt, als er zu Beginn seiner Amtszeit vor rund 18 Jahren aus der Ferne das erste Mal einen Blick auf die St.-Nikolaus-Kirche erhaschte. „Ich konnte mir nicht vorstellen, eine so große Kirche in einer nicht so großen Ortschaft vorzufinden“, sagte Bode. Entstanden sei das „große, wunderschöne“ Gotteshaus in einer Zeit, als die Kirche über ein hohes Maß an Selbstbewusstsein verfügt habe. Doch das Bild der Kirche habe sich im Laufe der Zeit gewandelt. Als „bedrückende Wahrheit“ bezeichnete Bode die Tatsache, dass heute erheblich weniger Menschen in die Kirche gehen, als es früher einmal der Fall war. „Religion geht mehr ins Private, nicht mehr ins Öffentliche, und wir als Kirche tun uns schwer, darauf eine Antwort zu finden“, erklärte der Bischof. Um näher bei den Menschen zu sein, müsse die Kirche sich von Zeit zu Zeit auch zurücknehmen, mahnte er. Oftmals seien es die kleinen Gesten, die kleinen Zeichen der Menschlichkeit, die eine große Wirkung erzielen, so Bode. „Ich danke Ihnen von Herzen dafür, dass Sie hier vor Ort den Glauben wahren und sich bemühen, der Kirche ein Gesicht zu geben“, schloss Bode seine Predigt. Das gute Miteinander zwischen der Kirchengemeinde und der benachbarten Ludgerusschule lobte Schulleiter Hermann Wilkens, der im Namen der Eltern- und Schülerschaft sowie aller Mitarbeiter der St.-Nikolaus-Kirchengemeinde zum Jubiläum gratulierte. „Diese räumliche, aber auch menschliche Nähe hat es in all den 100 Jahren bis heute immer gegeben“, sagte Wilkens. Die Glückwünsche der politischen Gemeinde überbrachte Bürgermeister Gerhard Conens. Er bedankte sich für die „hervorragende Zusammenarbeit“ mit der Kirchengemeinde und insbesondere mit Pastor Karlheinz Fischer. Glückwünsche und Präsente gab es auch von Wilfried Zumsande, dem Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates der Pfarreiengemeinschaft Aschendorf/Lehe/Neulehe, sowie Beate Bruns von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Aschendorf und Dörpen. Begleitet wurde das Festhochamt von zahlreichen Geistlichen, die einen besonderen Bezug
zur St.-Nikolaus-Kirchengemeinde haben, weil sie hier ein Amt ausübten oder ihre Wurzeln in Rhede haben oder hatten. So nahmen nicht nur die Vorgänger von Pastor Fischer, Heinrich Bolmer, Helmut Tebben und Josef Fleddermann an der Messe teil, sondern auch Pfarrer i. R. Walter Südhoff, Pfarrer Rudolf Läken, Diakon Ralf Denkler sowie Gerhard Burchardt, der in den 70er-Jahren als Kaplan in Rhede tätig war. „Alle haben laut mitgesungen und gebetet. Es war ein sehr feierlicher Gottesdienst – trotz der Turbulenzen“, sagte Pastor Fischer in Anspielung auf Tonprobleme, die während der Messe aufgetreten waren. Im Gegensatz zur Technik spielte das Wetter den Rhedern am Sonntag keinen Streich und bescherte der Kirchengemeinde für das im Anschluss an das Hochamt stattfindende Pfarrfest strahlenden Sonnenschein und sommerliche Temperaturen. An Ständen rund um die Kirche präsentierten zahlreiche Vereine und Institutionen sich und ihre Arbeit. Für ausgelassene Stimmung sorgte allen voran das Menschenkickerturnier. 14 Mannschaften kämpften hier unter erschwerten Bedingungen um die Fußballkrone. Die kleinen Gäste konnten sich indes beim Ponyreiten und auf der Hüpfburg austoben oder ihr Glück beim Dosenwerfen versuchen.

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