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Donnerstag, 15 Januar 2015 14:52

Rheder brechen Lanze für den Erhalt ihrer Ludgerusschule

Für musikalische Unterhaltung sorgten (von links) Kristin Geiger, Yvonne Hunfeld, Christin Fennen, Dana Haken, Friederike Haken und Marina Geiger. Zu ihrem Pop-Chor "Melody of Joy" gehören außerdem Larissa Mahn und Rieke Geiger. Foto: Gerd Schade Für musikalische Unterhaltung sorgten (von links) Kristin Geiger, Yvonne Hunfeld, Christin Fennen, Dana Haken, Friederike Haken und Marina Geiger. Zu ihrem Pop-Chor "Melody of Joy" gehören außerdem Larissa Mahn und Rieke Geiger. Foto: Gerd Schade
Rhedes Bürgermeister Gerd Conens (parteilos) und der emsländische Ehren-Landrat Hermann Bröring haben in ihren Ansprachen beim Neujahrsempfang der Einheitsgemeinde insbesondere die Bedeutung der Ludgerusschule für eine lebendige Zukunft der Kommune hervorgehoben. Bröring appellierte außerdem daran, die Zuwanderung als eine Chance für die Entwicklung des ländlichen Gemeinwesens zu begreifen.
„Die Lebensqualität einer Gemeinde wird maßgeblich von der Schule bestimmt“, betonte Bröring vor mehr als 100 Gästen. Die Gemeinde hatte den gebürtigen Rheder gebeten, beim Empfang Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der Einheitsgemeinde zu skizzieren. Der 70-Jährige bezeichnete es als „die Herausforderung schlechthin“, die Ludgerusschule nicht nur als Grund-, sondern vor allem als Oberschule zu erhalten. „Das ist eine Gemeinschaftsaufgabe, bei der man sich nicht auf andere verlassen darf“, betonte Bröring. Wichtig sei es, ein gutes Konzept zu haben, hinter dem zwingend auch die Eltern stehen müssten. Conens appellierte an alle Rheder, wie er und Bröring eine Lanze für den Schulstandort Rhede zu brechen, um die Gemeinde und ihre Ortsteile lebens- und liebenswert zu erhalten. Der Bürgermeister bezeichnete die Ludgerusschule als ein „Aushängeschild par excellence“ – und zwar sowohl baulich als auch was die Verzahnung mit der örtlichen Wirtschaft und die Berufsbildenden Schulen in Papenburg betrifft. Bröring verstand seinen Appell indes nicht nur auf die Schule und auf Rhede bezogen, sondern grundsätzlich als eine Ansage gegen Sattheit und Gleichgültigkeit. „Es geht uns verdammt gut. Das gilt fürs ganze Emsland.“ Im Grunde sei es den Emsländern sogar noch nie so gut gegangen wie derzeit. Dafür würden sie gleichermaßen bewundert wie beneidet. Rhede sei ein Dorf, das im Konzert einer prosperierenden Gegend auf dem Niveau einer hohen Lebensqualität mitschwimme. „Das war nicht immer so“, sagte Bröring und erinnerte daran, dass Rhede angesichts regelmäßigen Hochwassers und mangelnder Flutbrücke bis 1966 keine Entwicklungschance gehabt habe, weil es immer wieder von der Außenwelt abgeschnitten gewesen sei. Er selbst, Geburtsjahrgang 1945, habe die damit einhergehende Armut und Rückständigkeit am eigenen Leib erfahren. Selbst im Zuge der Gemeindereform 1974 habe niemand Rhede haben wollen. Es habe sogar Überlegungen gegeben, den Ort „nach Ostfriesland zu verschenken“. Heute stehe Rhede hingegen glänzend da. Dass es aber nicht so bleibt, wie es ist, liegt Bröring zufolge an zwei D – Demografie und Digitaltechnik. „Die Emsländer mussten immer einen Schlag mehr tun als andere, um nach oben zu kommen. Das wird auch in Zukunft so sein.“ Angesichts sinkender Einwohnerzahlen ginge es für alle Kommunen darum, öffentliche Infrastrukturen funktionsfähig zu halten. Dazu zählte Bröring neben Krippe, Kindergarten und Schule in einer christlich geprägten Region auch „eine Kirche mit Pastor“. Und für all das sei es wichtig, dass die Bevölkerung wachse und nicht schrumpfe. In diesem Zusammenhang erinnerte Bröring daran, dass die Entwicklungsschübe des Emslandes maßgeblich von Zuwanderung geprägt gewesen seien – durch Flüchtlinge in der Nachkriegszeit und durch Spätaussiedler in den 90er-Jahren. „Werlte beispielsweise hätte ohne Spätaussiedler nie ein Gymnasium bekommen“, sagte Bröring, verhehlte aber auch nicht, dass die Gemeinde seinerzeit große Integrationsprobleme und hohe Sozialkosten gehabt habe. Heute seien die Voraussetzungen für den Umgang mit den aktuellen Flüchtlingsströmen weitaus besser. „Damals war Arbeit knapp. Heute ist genügend Arbeit da. Aber die Fachkräfte fehlen.“ Also sei Zuwanderung durchaus eine Chance für den ländlichen Raum. Auch für Rhede. Für musikalische Unterhaltung während des Neujahrsempfangs sorgte der Rheder Pop-Chor „Melody of Joy“ unter der Leitung von Wilfried Hilgeforth.
(Ems-Zeitung)

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