Donnerstag, 16 April 2015 06:04
Rauchzeichen Vorläufer des Smartphones
Auf viele Besucher der Sonderausstellung „Vom Rauchzeichen bis zum Smartphone“ freuen sich (von links) Gerd Conens, Florentine Effenberger und Rudi Evers.
Foto: Schütte
Sonderausstellung in Rhede
Mit der Sonderausstellung „Vom Rauchzeichen bis zum Smartphone" bietet das Landwirtschaftsmuseum in Rhede bis zum 28. Juni ein besonderes Highlight.
Bürgermeister Gerd Conens begrüßte bei der Eröffnungsfeier zahlreiche Ehrengäste sowie Vertreter der Kommune und des Heimatvereins. Die Touristikfachfrau und Initiatorin der Ausstellung, Florentine Effenberger, nahm die Besucher mit auf eine unterhaltsame Reise durch die Geschichte der Kommunikation. In zehn Stationen präsentierte sie Bekanntes und Kurioses, geschichtliche Daten und interessante Überlieferungen.
Bürgermeister Gerd Conens begrüßte bei der Eröffnungsfeier zahlreiche Ehrengäste sowie Vertreter der Kommune und des Heimatvereins. Die Touristikfachfrau und Initiatorin der Ausstellung, Florentine Effenberger, nahm die Besucher mit auf eine unterhaltsame Reise durch die Geschichte der Kommunikation. In zehn Stationen präsentierte sie Bekanntes und Kurioses, geschichtliche Daten und interessante Überlieferungen.
Bereits vor 4000 Jahren entwickelten die Indianer Nordamerikas die einfachste Form der Fernkommunikation – die Rauchzeichen. Dem offenen Feuer wurde dabei nasses Gras zugesetzt, dann deckte man die qualmende Feuerstelle mit einer Bisonhaut ab, um sie anschließend in Abständen wieder freizugeben. Es entstand eine Zeichenfolge von unterschiedlich großen Rauchwolken, die in bis zu 80 Kilometer Entfernung zu sehen waren. Durch diese optische Telegrafie verständigten sich Indianerstämme beispielsweise darüber, ob sich eine Büffelherde näherte oder Gefahr im Verzug war.
Weiter erfahren die Besucher Wissenswertes über eine Flaschenpost, die 101 Jahre unterwegs war, und bekommen eine Einweisung in das Flaggen-Alphabet der Seefahrer. Ein funktionstüchtiges Feldtelefon aus dem Jahr 1850 ist eines der vielen Exponate, die der Papenburger Sammler Rudi Evers dem Landwirtschaftsmuseum leihweise zur Verfügung gestellt hat.
Moderne Kommunikationsmittel, beginnend mit einem Rechner aus den 80er-Jahren bis hin zum aktuellsten Smartphone, zeigen auf, mit welcher rasanten Geschwindigkeit die Entwicklung im Bereich der Datenträger fortschreitet.
Das neue Café im Museum werde viele Gäste in die Sonderausstellung locken, zeigte sich Conens überzeugt. „Wir planen außerdem, ortsansässigen Firmen hier die Möglichkeit zu geben, neueste Kommunikationstechnik zu präsentieren.
Info unter Tel. 0 49 64/ 18 00. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 14 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung. Info unter Tel. 01 52/38 71 97 39
Weiter erfahren die Besucher Wissenswertes über eine Flaschenpost, die 101 Jahre unterwegs war, und bekommen eine Einweisung in das Flaggen-Alphabet der Seefahrer. Ein funktionstüchtiges Feldtelefon aus dem Jahr 1850 ist eines der vielen Exponate, die der Papenburger Sammler Rudi Evers dem Landwirtschaftsmuseum leihweise zur Verfügung gestellt hat.
Moderne Kommunikationsmittel, beginnend mit einem Rechner aus den 80er-Jahren bis hin zum aktuellsten Smartphone, zeigen auf, mit welcher rasanten Geschwindigkeit die Entwicklung im Bereich der Datenträger fortschreitet.
Das neue Café im Museum werde viele Gäste in die Sonderausstellung locken, zeigte sich Conens überzeugt. „Wir planen außerdem, ortsansässigen Firmen hier die Möglichkeit zu geben, neueste Kommunikationstechnik zu präsentieren.
Info unter Tel. 0 49 64/ 18 00. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 14 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung. Info unter Tel. 01 52/38 71 97 39

